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VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

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VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon warhammer » 29. Jul 2011, 20:06

Hallo,

die Ausgangssituation sieht bei mir so aus:
Xen3 Server unter Lenny mit diversen Lenny VMs.
Eine Lenny VM mit diversen durchgereichten physikalischen LVs. In dieser VM läuft ein Samba der eine LV als Share zur Verfügung stellt auf das bisher per Timemachine gesichert wurde.
Unter OS X Leo/Schneeleopard wurden entsprechend diverser Tutorials Systemeinstellungen angepasst und auf dem Share ein Sparesbundle File angelegt.
Mit der Installation von Lion funktioniert dieses vorgehen allerdings nicht mehr, inwieweit die für Leo/SL durchgeführten Anpassungen noch nötig sind habe ich nicht überprüft.


Daher die Überlegung: Was nun?
Nach kurzer Recherche im Internet: Samba geht gar nicht. Netatalk 2.03 nur mit Hacks unter Lion.

--> Also hab ich mich entschieden auf Version 2.2 zu wechseln.


Versuch1, Installation netatalk 2.2 unter Lenny brach mit sehr vielen fehlenden Abhängigkeiten ab. Da ich keine Lust hatte die ansonsten funktionierende VM zu Schrotten und möglichst wenig Arbeit zu haben, habe ich mich für die folgende Variante entschieden:
Neuinstallation einer Lenny VM, Migration auf Squeeze und danach Installation von Netatalk.


Schritt 1: Anlegen der VM:
Code: Alles auswählen
xen-create-image --hostname squeeze_srv --lvm=server_vm_vg --size=10GB --fs=ext3 --swap=512MB --memory=256MB --dhcp --install-method=debootstrap --role=udev


Damit wird unter dem Namen squeeze_srv eine neue VM angelegt, deren LVs für / und swap in der server_vm_vg (Wo auch meine anderen VMs liegen) angelegt werden. Um den Punkt der Netzwerkadressen kümmern wir uns später, der Parameter dhcp macht es erstmal einfacher ins Netz zu kommen. Die VM "squeeze_vm" nennen zu wollen war eher suboptimal, dazu später mehr.

Schritt 2: Starten der VM und überprüfen ob sie funktioniert:
Code: Alles auswählen
xm create /etc/xen/squeeze_srv.cfg; xm list


Output:
Name ID Mem VCPUs State Time(s)
Domain-0 0 740 2 r----- 749.8
file_srv 7 256 1 -b---- 365.0
squeeze_srv 8 256 1 -b---- 4.0
--> VM wurde gestartet. Bis hierher hat also alles erstmal funktioniert.


Schritt 3: Updaten auf Squeeze:
Anpassen der /etc/apt/sources.lst (Alle vorhandenen Einträge die auf lenny verweisen auskommentieren und folgendes einpflegen:
Code: Alles auswählen
deb     http://ftp.de.debian.org/debian  squeeze  main non-free contrib
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian  squeeze  main non-free contrib

deb     http://security.debian.org/  squeeze/updates  main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/  squeeze/updates  main contrib non-free


Paketinformationen aktualisieren und neue Versionen installieren:
Code: Alles auswählen
apt-get update; apt-get upgrade; apt-get dist-upgrade

Ich habe mir diesen Dreisatz angewöhnt, obwohl das ganze eigentlich auch ohne apt-get upgrade funktionieren sollte. Dabei gabs dann aber bei mir früher immer mal Fehlermeldungen. Also sicher ist sicher...

Stichprobe ob das ganze auch geklappt hat:
Code: Alles auswählen
apt-cache show libc6

Sollte jetzt Version 2.11 anzeigen.

Ein normales Upgrade auf squeeze würde jetzt mit einem neuen Kernel weitergehen. Da ich ja aber nur die neuen Softwareversionen wollte um nicht alle Pakete händische zu aktualisieren und der vorhandene Lenny VM Kernel völlig ausreichend ist, habe ich die Update arbeiten an dieser Stelle beendet.



Schritt 4: Installation netatalk 2.2 Beta 4:
Netatalk 2.2 ist bis auf weiteres nicht Open Source, also bleibt nur der Weg über die Beta 4 Version. Da ich keine Lust hatte das ganze selber zu kompilieren, habe ich google nach netatalk 2.2 deb befragt und entsprechend fertige Files gefunden.

Download von netatalk:
Code: Alles auswählen
wget https://launchpad.net/~stefanor/+archive/ppa/+build/2455196/+files/netatalk_2.2%7Ebeta4-0%7Eppa1_i386.deb --no-check-certificate

Das --no-check-certifcation ist in dem Falle nötig, das das Zertifikat nicht als gültig erkannt wurde.

Installation von benötigten Programmen und von netatalk:
Code: Alles auswählen
apt-get install libcrack2

Code: Alles auswählen
pkg --install netatalk_2.2~beta4-0~ppa1_i386.deb


Damit sind alle relevanten Sachen installiert und es kann ans konfigurieren gehen.


Schritt 5: Anpassen der VM Parametrierungen:

Als erstes sorgen wir dafür das die VM in Zukunft automatisch beim booten startet
Code: Alles auswählen
cd /etc/xen/auto
ln -s /etc/xen/squeeze_srv.cfg 15_squeeze_srv

Dabei muss die 15 entsprechend der eigenen gewünschten Startreihenfolge der VMs angepasst werden.

Dann passen wir die IP Adresse an, damit der Server demnächst immer unter der selben Adresse zu erreichen ist (Geht mit meiner Fritz-Box leider nicht im DHCP Server festzulegen):
Code: Alles auswählen
vi /etc/network/ifconfig
auto eth0
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
address 192.168.2.207
gateway 192.168.2.1
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.168.2.255

Das ganze muss natürlich den eigenen Wünschen für Netzwerkkarte, IP Adresse, Gateway etc. entsprechend angepasst werden. Einen DNS Server hat die VM bereits durch den DHCP Server bekommen, hier muss also nichts angepasst werden.

Jetzt hängen wir noch das LV aus der Dom0 um, damit netatalk überhaupt den benötigten Speicher zur Verfügung stellen kann (hinzufügen des letzten Eintrages):
Code: Alles auswählen
vi /etc/xen/squeeze_srv.cfg
disk        = [
                  'phy:/dev/server_vm_vg/squeeze_srv-disk,sda2,w',
                  'phy:/dev/server_vm_vg/squeeze_srv-swap,sda1,w',
                  'phy:/dev/data_vg/timemachine_lv,sdz3,w',
              ]

Auch hier müssen die entsprechenden Parameter natürlich händisch angepasst werden. sdz3 ergibt sich bei mir aus der internen durchnummerierung aller Devices aller VMs. Im Normalfall wird da sowas wie sdz1 oder auch sdb1 stehen.

Damit das ganze auch nutzbar ist muss natürlich ein entsprechender Mountpoint in der VM eingerichtet werden:
Code: Alles auswählen
mkdir /data
mkdir /data/timemachine


Zum Schluß bauen wir das ganze noch in die fstab ein:
Code: Alles auswählen
vi /etc/fstab
/dev/sdz3       /data/timemachine       ext3    defaults        0       0


Das wars soweit an Vorbereitungen. Natürlich muss die LV zuerst aus der "alten" VM entfernt werden. Dazu müssen einfach die letzten Schritte in umgekehrter Reihenfolge in der alten VM durchgeführt werden und danach die VM neu gebotet werden.

Theoretisch kanns jetzt ans parametrieren gehen, aber ich habe noch das Problem das sich der Server als (none) meldet. Nach vielem grübeln und Fehlversuchen ist die Lösung relativ einfach. Beim VM anlegen habe ich den Parameter hostname=squeeze_srv angegeben, damit die LVs und Konfigfiles entsprechend benannt werden. Leider kann ein Hostname keine Sonderzeichen enthalten... Also schnell noch angepasst:
Code: Alles auswählen
vi /etc/hostname
nassrv


Die VM neu booten:
Code: Alles auswählen
shutdown -r now


So, das wars nun endgültig an Vorbereitung. Ich habe nun eine VM die auf den Namen nassrv hört, unter der IP 192.168.2.207 zu erreichen ist, ein installiertes netatalk hat und auch ein Device auf dem Timemachine später sichern soll.


Schritt 5: Anpassen der netatalk Konfiguration und der Hilfsprogramme

Die Konfiguration unter /etc/default/netatalk passt in der 2.2B4 schon und muss nicht angepasst werden.

Anpassen der afpd.conf:
Code: Alles auswählen
vi /etc/netatalk/afpd.conf
-setuplog "default log_maxdebug /var/log/afpd.log"

Damit wird das Logging auf Maximum gestellt und in afpd.log geschrieben. Wenn das System stabil läuft kann auch dieser Eintrag auskommentiert werden.

Einrichten der entsprechenden Freigabe:
Code: Alles auswählen
vi /etc/netatalk/AppleVolumes.default
/data/timemachine Timemachine allow:User1 options:tm

Damit wird eine Freigabe mit dem Namen Timemachine eingerichtet die auf /data/timemachine mappt. User1 muss entsprechend angepasst werden und unter Unix auch die nötigen Rechte besitzen. "options:tm" ist lt. einigen Webseiten für den Betrieb mit Timemachine nötig, aber dazu zum Schluß noch ein Kommentar.

Noch ein Neustart von netatalk:
Code: Alles auswählen
/etc/init.d/netatalk restart


Nun sollte das Share bereits per "Mit Server verbinden" unter
Code: Alles auswählen
afp://192.168.2.207/Timemachine

zu erreichen sein.

Damit Timemachine auch etwas damit anfangen kann muss noch avahi installiert werden, damit das Share auch per Bonjour mitgeteilt wird:
Code: Alles auswählen
apt-get install avahi-daemon
apt-get install libnss-mdns


Anpassen von nsswitch.conf:
Code: Alles auswählen
vi /etc/nsswitch.conf
hosts:          files mdns4_minimal [NOTFOUND=return] dns mdns4 mdns


Zum Schluß noch dem ahavi mitteilen welchen Service er anbieten soll:
Code: Alles auswählen
vi /etc/avahi/services/TM.service
<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
<name replace-wildcards="yes">NAS %h</name>
<service>
<type>_afpovertcp._tcp</type>
<port>548</port>
</service>
<service>
<type>_adisk._tcp</type>
<port>9</port>
<txt-record>sys=waMA=00:XX:XX:XX:XX:XX</txt-record>
<txt-record>dk2=adVF=0x83,adVN=Timemachine,adVU=956cf67c-f448-453f-9dec-dd17855ee076
</txt-record>
</service>
<service>
<type>_device-info._tcp</type>
<port>0</port>
<txt-record>model=TimeCapsule</txt-record>
</service>
</service-group>

Wie der Service heisst ist völlig egal, viele verwenden adisk.service für die TM Funktionen, geht aber auch anders. Der Typ der Verbindung ist ja im xml File enthalten.
Unter "Name Replacement" habe ich noch extra NAS angegeben, sodass das Gerät im Finder als NAS nassrv auftaucht. Hilfreich wenn man mehrere NAS hat. ;)
"waMA=" muss mit der MAC Adresse der VM gefüllt werden, "adVN=" mit dem Namen Eures Shares. "model=TimeCapsule" führt dazu das als Icon im Finder eine TimeCapsule verwendet wird, hier kann auch "XServe" eingetragen werden z.B.

Damit man sich die Freigaben auch normal im Finder ansehen kann gibts noch eine zweite Service Datei:
Code: Alles auswählen
vi /etc/avahi/services/afpd.service
<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
   <name replace-wildcards="yes">Shares @ %h</name>
   <service>
     <type>_afpovertcp._tcp</type>
     <port>548</port>
   </service>
   <service>
     <type>_device-info._tcp</type>
     <port>0</port>
     <txt-record>model=Xserve</txt-record>
   </service>
</service-group>


So, das war auch schon alles, nun noch ein reboot der VM damit alles in Ordnung ist:
Code: Alles auswählen
shutdown -r now



Rein zur Sicherheit unter OS X noch evtl. vorhandene Reste von früheren Umkonfigurationen (Sichern auf Netzwerkshares) entfernen:
Code: Alles auswählen
defaults write com.apple.systempreferences TMShowUnsupportedNetworkVolumes 0

... und natürlich OS X neu booten.

Jetzt sollte in der Timemachine Konfiguration als Device das "NAS nassrv mit Timemachine" auswählbar sein und auch problemlos als Backupmedium genutzt werden können.


... was bleibt zu tun?
Beim Start von afpd bekomme ich Fehlermeldungen.
Zum einen bekomme ich die Meldung "volume "Timemachine" does not support Extended Attributes, using ea:ad instead". Unschön, aber erstmal nicht weiter kritisch.
Zum anderen gab es viele Fehlermeldungen das die Verwaltungsdatenbank dbd beschädigt wäre. Irgendwann war dieser Fehler aber plötzlich weg. Merkwürdig...

Zu guter letzt noch ein Verhalten vom Apple Finder das ich nicht nachvollziehen kann:
Ich sehe zwar die Freigabe "NAS nassrv", wenn ich auf diese Klicke bekomme ich aber nur "Nicht verbunden". Wenn ich hier das Timemachine Share sehen will muss ich mich manuell per "afp://192.168.2.207/Timemachine" verbinden. Dann sehe ich das Share, habe aber auch gleich noch die Freigabe "nassrv". Da das ganze der Funktion unter Timemachine keinen Abbruch tut, wäre ich zwar über einen Tip dankbar verschiebe das Thema aber auf später.
--> Gefixt: Einfach im Finder mit "Verbinden als" verbinden und der FInder merkt sich das. :)

Fehler, Korrekturen etc. bitte gern an mich!
Zuletzt geändert von warhammer am 1. Aug 2011, 20:32, insgesamt 2-mal geändert.
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon frickelpit » 30. Jul 2011, 11:24

Wenn du die Zugriffsrechte in der /etc/netatalk/afpd.conf so setzt:
Code: Alles auswählen
- -tcp -noddp -uamlist uams_dhx2.so -nosavepassword
dürfte das manuelle Connecten im Finder wegfallen. Zumindest gehts bei mir auch ohne.

Meine /etc/avahi/services/adisk.service sieht so aus:
Code: Alles auswählen
<?xml version="1.0" standalone='no'?>
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
    <name replace-wildcards="yes">TimeCapsule @ %h</name> ## Display Name
  <service>
    <type>_adisk._tcp</type>
    <port>9</port>
    <txt-record>sys=adVF=0x10</txt-record>
    <txt-record>dk0=adVF=0x81,adVN=TimeMachine</txt-record>
  </service>
  <service>
    <type>_device-info._tcp</type>
    <port>0</port>
    <txt-record>model=TimeCapsule</txt-record>
  </service>
</service-group>
Die MAC und die UUID werden nicht benötigt. Wohl aber der sys Eintrag. Erklärung:
adVF:
0x81=TimeMachine support, muss hinter jedes TimeMachine Volume
0x01=Normales Share,
0x10=Home Ordner nicht unterstützt (sonst zeigt der Finder immer den Home Ordner des Users auf dem Server, aber ohne Funktion, deshalb ist dieser Eintrag hinter "sys" wichtig.)
adVN: Name des Shares wie er im Finder angezeigt wird, muss den Einträgen in der AppleVolumes.default entsprechen.
adVU: UUID des Volumes, wird nicht benötigt. Apple gibt diese in der TimeCapsule an.
waMA: MAC Adresse des Servers, wird nicht benötigt. Apple gibt diese in der TimeCapsule an.

Gruß
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Software: ctsrv-3.01 mit waldi kernel 2.6.18.dfsg.1-24+xen.1 (64Bit-Dom0+32-Bit-Domus), Endian 2.2RC3,
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon warhammer » 30. Jul 2011, 19:50

Hi,

das sind aber die Default Einstellungen:
Code: Alles auswählen
# default:
# - -tcp -noddp -uamlist uams_dhx.so,uams_dhx2.so -nosavepassword

Selbst wenn ich es einkommentiere und nur dhx2 angebe, bekomme ich unter der NAS nassrv Freigabe "Nicht verbunden".
Ist irgendwie auch nicht wirklich verwunderlich, kommt die Freigabe doch vom avahi. Denn erst diese teilt dem OS X ja mit das das ganze NAS nassrv heisst. Die afp Freigabe heisst ja nur nassrv.
Was in dem Zusammenhang bei mir noch merkwürdig ist: Wenn ich mich per afp verbunden habe sehe ich das Share Timemachine zwar im Finder (und TM kanns auch nutzen) aber wenn ich draufklicke bekomme ich "Das Originalobjet für Timemachine wurde nicht gefunden". Direkt über die afp Freigabe kann ich problemlos zugreifen. Also irgendwas passt da im avahi noch nicht...
Passend dazu: Ich habe im netatalk eine weitere Freigabe angelegt. Per Verbinden erreiche ich die auch, nur per avahi wird sie nicht angezeigt. Wie bekomme ich das behoben?

Ne adisk.services hab ich gar nicht erst, bei mir heisst die afpd.service. Aber ja erstmal egal.
Stimmt, ohne adVU und waMA funktioniert es auch, der sys Eintrag bewirkt aber nur das der Home Ordner nicht angezeigt wird. Fehlt der Eintrag wird er halt angezeigt.
Ob adVN aber auf 0x81 oder 0x83 steht macht bei mir keinen Unterschied. TM funktioniert mit beidem.
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon frickelpit » 31. Jul 2011, 11:29

Ne adisk.services hab ich gar nicht erst, bei mir heisst die afpd.service
Dann wunderts mich nicht. Der adisk.service dient zur Bekanntmachung von Timemachine-Volumes, der afpd.service für Datei- und Ordnerfreigaben. Die eigentlichen Freigaben mit den dazugehörigen Zugriffsrechten werden über netatalk in der Datei "/etc/netatalk/AppleVolumes.default" Avahi zur Verfügung gestellt. Neben den genannten Services gibts auch noch andere z.B. dpap.service für iPhoto-Freigaben, oder daap.service für iTunes-Freigaben usw.

Meine afpd.service sieht z.B. so aus:
Code: Alles auswählen
<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
   <name replace-wildcards="yes">Shares @ %h</name>
   <service>
     <type>_afpovertcp._tcp</type>
     <port>548</port>
   </service>
   <service>
     <type>_device-info._tcp</type>
     <port>0</port>
     <txt-record>model=Xserve</txt-record>
   </service>
</service-group>
Gruß
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon warhammer » 31. Jul 2011, 20:23

Hi,

also dem Problem mit dem manuellen Verbinden bin ich inzwischen auf die Spur gekommen (Hoffe ich jedenfalls).
Einfach mal im Finderfenster rechts auf "Verbinden als" klicken...


Was allerdings mit Deinen Einstellungen nicht funktioniert ist das per AVAHI bekannt gemachte Timemachine Volume als Backup zu nutzen da TM es nicht erkennt.
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon frickelpit » 1. Aug 2011, 07:17

Eventuell passts bei dir nicht, wegen der Schreibweise meiner Freigabe. Timemachine =! TimeMachine ;) Ist von mir etwas unglücklich gewählt...

/etc/netatalk/AppleVolumes.default:
Code: Alles auswählen
/home/timemachine  TimeMachine  allow:@blablubb  cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Gruß
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion

Beitragvon warhammer » 1. Aug 2011, 08:54

Nö,

das hab ich bei mir schon auf Timemachine angepasst. ;)
Ich hab so den Verdacht das er die ganze adisk.service nicht nutzt.
Das muss ich aber heute Abend erstmal verifizieren...
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon warhammer » 1. Aug 2011, 20:24

So, zwei Dinge gelernt.

1.) Man sollte eine xml Struktur mal gegenchecken.
2.) Namen sind Schall und Rauch. Ich habe jetzt eine TM.service. Diese wird brav geladen und dem TM untergeschoben. Dafür scheint er doch die MAC Adresse zu brauchen, seitdem ich TMShowUnsupportedNetworkVolume wieder auf 0 gesetzt habe funktionierts nur mit MAC Adresse.
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon RobTrapp » 25. Dez 2011, 23:18

Super Tut,
nur leider kommt meine Machine nicht mehr hoch, wenn ich das Update so mache wie es bei dir drin steht.
Es kommt immer der Fehler xvda existiert nicht.

Hab ich was falsch gemacht?

Hardware: ASUS M4A78Pro, AMD Athlon X2 2,5 GHz (ondemand govenor), 4GB
Systemplatte: WD3200BEKT
Datenplatten: 4 x WD10EADS im mdadm RAID5, 1 x DVD-ROM
NICs: EXTERN = 2 x DLINK DGE-530T
INTERN = 1 x Attansic Technology Corp. L1 Gigabit Ethernet Adapter (rev b0)
Gehäuse: Codegen 4U-600 19" Zoll im 26HE Rack
Software: ctsrv-4.1, Xen 3.4.1
(Dom0 & DomUs): Endian 2.3 geerntet nach ftopic2825.html , Fileserver (Samba, PS3MediaServer)
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon warhammer » 26. Dez 2011, 11:35

Ja. ;)

Die Frage ist: Was hast Du alles gemacht?
Ist die Maschine denn vorher hochgekommen?
... und was heisst sie startet nicht? Bekommt Xen sie nicht gestartet oder bootet das System nicht?



Grüße
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon RobTrapp » 26. Dez 2011, 12:56

Ich hab genau das gemacht, was du in deiner Anleitung stehen hast.

Also die Machine booted nicht mehr.
Es sagt immer xvda nicht mehr gefunden.

Ich hab nun als quelle dafür Grub ausgemacht.
http://www.apfelschwein.net/debian-lenn ... n-xen.html

Hardware: ASUS M4A78Pro, AMD Athlon X2 2,5 GHz (ondemand govenor), 4GB
Systemplatte: WD3200BEKT
Datenplatten: 4 x WD10EADS im mdadm RAID5, 1 x DVD-ROM
NICs: EXTERN = 2 x DLINK DGE-530T
INTERN = 1 x Attansic Technology Corp. L1 Gigabit Ethernet Adapter (rev b0)
Gehäuse: Codegen 4U-600 19" Zoll im 26HE Rack
Software: ctsrv-4.1, Xen 3.4.1
(Dom0 & DomUs): Endian 2.3 geerntet nach ftopic2825.html , Fileserver (Samba, PS3MediaServer)
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon RobTrapp » 27. Dez 2011, 20:28

Mann Mus also vor dem Neustadt folgendes tun:
1. Vor dem Update den ordner Boot bakupen
2. apt-get install grub-legacy um den alten grub wieder installiert zu bekommen
3. die Datei initrd.blabla aus dem Backup mit der Datei initrdid.blabal im Ordner überschreiben.

Dann bootet das system wie gewohnt.

Hardware: ASUS M4A78Pro, AMD Athlon X2 2,5 GHz (ondemand govenor), 4GB
Systemplatte: WD3200BEKT
Datenplatten: 4 x WD10EADS im mdadm RAID5, 1 x DVD-ROM
NICs: EXTERN = 2 x DLINK DGE-530T
INTERN = 1 x Attansic Technology Corp. L1 Gigabit Ethernet Adapter (rev b0)
Gehäuse: Codegen 4U-600 19" Zoll im 26HE Rack
Software: ctsrv-4.1, Xen 3.4.1
(Dom0 & DomUs): Endian 2.3 geerntet nach ftopic2825.html , Fileserver (Samba, PS3MediaServer)
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon warhammer » 29. Dez 2011, 19:21

Ok,

danke für die Ergänzung.

Ich erinnere mich dunkel lange experimentiert zu haben und dann auch wieder auf den alten grub gewechselt zu haben.
Allerdings habe ich mir dort die Einträge und die initrd dann neu gebaut.
warhammer
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon RobTrapp » 30. Dez 2011, 14:09

Ich hab auch das Netatalk anderster Installiert.

14. Timemachine Setup
14.0 Quelle http://o-o-s.de/?p=351
14.1 Source list anpassen/ folgende Zeilen an sources.list ergänzen
#Wheezy for Samba and Netatalk
deb http://ftp.de.debian.org/debian wheezy main non-free contrib
14.2 apt anweisen normal nur stabel Pakete zu installieren
Pfad /etc/apt/apt.conf.d
Datei 70deconf
folgendes anfügen
APT::Default-Release "stable";
14.3 Installation des Paketes aus Testing
apt-get -t wheezy install netatalk avahi-daemon avahi-utils


Was ich mich jetzt noch Frage ist, wieviel Platz ich so für TimeMachine einplanen soll?
Ich hab nur einen Mac.
Dazu frag ich auch ob man dies Datenbereich als eigenes LV anlegen soll?

Empfehlungen?

Hardware: ASUS M4A78Pro, AMD Athlon X2 2,5 GHz (ondemand govenor), 4GB
Systemplatte: WD3200BEKT
Datenplatten: 4 x WD10EADS im mdadm RAID5, 1 x DVD-ROM
NICs: EXTERN = 2 x DLINK DGE-530T
INTERN = 1 x Attansic Technology Corp. L1 Gigabit Ethernet Adapter (rev b0)
Gehäuse: Codegen 4U-600 19" Zoll im 26HE Rack
Software: ctsrv-4.1, Xen 3.4.1
(Dom0 & DomUs): Endian 2.3 geerntet nach ftopic2825.html , Fileserver (Samba, PS3MediaServer)
RobTrapp
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Re: VM als Timemachine Backup unter Lion (Update 1.8.2011)

Beitragvon warhammer » 30. Dez 2011, 15:21

Inzwischen gibts ja auch die final Version, insofern hat sich zumindest der Link auch geändert.

Größe? Kommt u.a. drauf an wie oft sich bei Dir die Daten ändern. Die gängige Empfehlung ist eigentlich zweimal so groß wie der physische Platz den Du sichern willst.

Ich habe, und kann es eigentlich auch nur jedem empfehlen dafür ein eigenes LV anzulegen. Zum einen sind die ja extra da um etwas Ordnung zu schaffen, zum anderen kann man bei modernen Filesystemen auch mal eben ein Backup der LV per Snapshot anlegen und kommt so einfach zu einem zusätzlichen Backup.
warhammer
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