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KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 10 Feb 2007 01:09 Titel: SOLVED: Upgrade von 2.4.31-ct auf 2.6.15-ct failed... |
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GEÄNDERT:
- Ich musste dieses Topic noch editieren und editieren
- Aktuell läuft es wieder, nachdem ich den Server starten konnte
und von dort aus mittels der Install-CD und aptitude einen sauberen
Kernel 2.6.12-ct einspielen konnte...
____________________________________________________________
Hi zusammen.
Habe jetzt auch mal ein ernstes Problem, denn momentan läuft mein
Server eigentlich gar nicht.
Ich hatte schon vor einiger Zeit mal das Problem, weiß auch nicht, warum
ich es damals nicht sauber gelöst habe, egal:
Ich kriege einen Kernel-Panic, weil ich von 2.4.31-ct auf 2.6.15-ct
gewechselt habe!
Nachdem ich (wg. der MythTV-Geschichte) einen 2.6er-Kernel brauchte,
wollte ich zunächst mal mit ctsrvcfg den Server wechseln, was leider
nicht ging (kein Menüpunkt).
Dann dachte ich mir: Debian, ach ja, Aptitude und habe einfach die
CT-Quellen eingebunden und...
nix:
| Code: | umount: devfs: not mounted
mount: unknown filesystem type 'devfs'
umount: devfs: not mounted
pivot_root: no such file or directory
/sbin/init: 432: cannot open dev/console: no such file
Kernel--panic - not syncing: Attempted to kill init! |
Übrigens waren die Analysen der Kollegen (unten) korrekt:
1. war meine initrd Schrott (unvollständig) und
2. fehlte mir für den Kernel 2.6.15-ct das udev-Paket.
Allerdings ist mir ein Räzel, wie der Server dann eine Zeitlang (siehe
Uptime-Grafik mit Link zum Uptime-Project) mit 2.6.15 laufen konnte...
____________________________________________________________
Teilproblem gelöst, Grundsatzproblem bleibt noch:
1. Der Server läuft (lief noch in der Nacht) wider stabil mit 2.6.12-ct
Ich konnte das nicht mehr lauffähige System mit Hilfe einer SuSE (9.3)-CD
starten und zwar so, dass ich den Kernel vom SuSE hatte, aber das ROOT-
FS vom Server genommen wurde. Es gibt bei SUSE diese Option, an die
man nur kommt, wenn man das grafische Frontend mit STRG-ALT-BACKSPACE
beendet und im Textmodus wählt: System installieren/starten => System
von Harddisk starten.
Dann kann man zwar getrost vergessen, dass irgend etwas der lokalen
Hardware läuft, da ja die Kernel-Module nicht im Root-FS liegen und daher
nicht geladen werden können. Aber immerhin fährt das System hoch.
Ich habe dann Aptitude gestartet und so die nötigen Pakete für 2.6.12-ct
installiert, wonach der Server wieder funktionierte...
Achtung: Erfahrungswert
Ich besitze als erste und Boot-HD ein SATA-Laufwerk. SATA wird aber wie
SCSI behandelt und wurde bei mir immer als /dev/sda erkannt.
Aptitude hat nun aber bei der GRUB-"menu.lst" den Wert meiner Root-Part.
von "/dev/sdaX" in "/dev/hdaX" geändert.
Das musste ich noch per vi nachziehen...
2. Wie kriege ich nun Kernel drauf, bei denen nur noch udev funzt?
Kennt jemand ein brauchbares HowTo, wie man von 2.6.12 auf einen
Kernel ohne udev (also z.B. 2.6.15-ct, wird ja auch von Heise angeboten)
wechseln kann?
Sicher könnte ich die Backports nutzen, nur momentan müsste ich, da ich
nicht wieder mein Produktions-Server killen will (4 Stunden Nachtarbeit,
war echt anstrengend... ), ein extra Testsystem mit ct-Server aufsetzen
und dort die Aktionen probieren...
Kann man zwar in einer VMWARE (oder ganz neu, nett und frei: Virtual Box)
probieren, aber es ist doch immer ein Haufen Zeit, darum meine Frage:
Wie funktioniert ein -möglichst Compiler-freies- Upgrade auf fertige Kernel
wie 2.6.15-ct-1? Wo kann ich das nachlesen und nachvollziehen?
Any Hints?
Wäre sehr dankbar... _________________ Gruß, Klaus
__________________________________________________________
Mein "RechenZentrum": - 1 Debian-Lenny mit ct-Server-3-Implantaten,
- 1 MythTV-0.20-Backend und
- 1 FritzBox, div. Clients
Die Systeme:
Server-3: Debian-LENNY als Dom-0, AMD-Athlon 64 X2 4850e, noch ohne CnQ,
Webserver, Virtual-Desktops und Infrastruktur-DomUs in Produktion (stabil),
4 * Endian-2.2 als BackEnd-Firewall (stabil) für Web, RAS, DMZ-FE & DMZ-BE
FritzBox: FrontEnd-Firewall und TCP-Port-Verteiler mit VoIP-Telefonie
Zuletzt bearbeitet von KlausHeinisch am 04 Apr 2007 02:57, insgesamt 6-mal bearbeitet |
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neobiker
Moderator  
Anmeldungsdatum: 11.08.2005 Beiträge: 1147 Wohnort: Nürnberg / Umgebung
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Verfasst am: 10 Feb 2007 01:28 Titel: |
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Denke die initrd fehlt zum booten -> keine module -> kein root filesystem beim booten gemountet.
Fix: initrd für kernel bauen und in grub einbinden _________________ Gruss neobiker
Der Computer macht genau das, was Du ihm sagst - nicht das, was Du von ihm willst!
| <- Wiki; Celsius M450 C2Duo/2.13GHz, 6GB, 3xSATA, RAID1 + Snapshot Backups, Samba, Fritzcard ISDN + mtG-Capri = LAN-Fax (PDF-Email), Anrufbeantworter (Wav-Email), Scalix / Webmail + Outlook, VDR 7, DSL-WLAN-Router (NAT / Firewall !) vor XEN-Endian Firewall (RED, ORANGE, GREEN), WLAN inkl. VPN (IPSEC, SSL), DMZ (Webmail Reverse Proxy) |
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KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 10 Feb 2007 01:53 Titel: |
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@neobiker:
Danke für das prompte Feedback.
War bei mir auch beim ersten mal so, zumindest teilweise und ähnlich.
Ich hatte dabei die initrd noch mit Hand bauen können, später das System
noch mal auf 2.4.31-ct zurückgedreht und es noch mal neu versucht.
Aber dann ging es weiter, so wie ich es (gleich) oben im Hauptpost
beschreibe...
 _________________ Gruß, Klaus
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kron
Starter 
Anmeldungsdatum: 06.02.2006 Beiträge: 20
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Verfasst am: 10 Feb 2007 11:42 Titel: |
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Also ich denke mal eher das das am fehlten devfs im 2.6.15 liegt. Du mußt dafür erste mal udev in sarge installieren. Packete findeste bei heise oder bei http://backports.org/.
Der 2.6.12 sollte aber trotzdem gehen weil der hat noch devfs.
Mfg Sebastian |
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KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 11 Feb 2007 02:05 Titel: Update... |
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Hi Folx.
Habe den Post aktualisiert, die ganze Geschichte findet ihr ganz am Anfang des Threads...
Hier nur die wichtigste Frage/Quintessenz:
Wie kriege ich nun einen Kernel drauf, bei dem auch udev funzt?
Kennt jemand ein brauchbares HowTo, wie man von 2.6.12 auf einen
Kernel mit udev statt devfs (also z.B. 2.6.15-ct, wird ja auch von Heise
angeboten) wechseln kann?
Sicher könnte ich die Backports nutzen, nur momentan müsste ich, da ich
nicht wieder mein Produktions-Server killen will (4 Stunden Nachtarbeit,
war echt anstrengend... ), ein extra Testsystem mit ct-Server aufsetzen
und dort die Aktionen probieren...
Kann man zwar in einer VMWARE (oder ganz neu, nett und frei: Virtual Box)
probieren, aber es ist doch immer ein Haufen Zeit, darum meine Frage:
Wie funktioniert ein -möglichst Compiler-freies- Upgrade auf fertige Kernel
wie 2.6.15-ct-1? Wo kann ich das nachlesen und nachvollziehen?
Any Hints?
Wäre sehr dankbar... _________________ Gruß, Klaus
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kron
Starter 
Anmeldungsdatum: 06.02.2006 Beiträge: 20
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Verfasst am: 11 Feb 2007 13:39 Titel: |
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also entweder du benutzt das howto von der CT hier http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr/news/12012006.shtml welches aber noicht gerade aktuelle Pakete von udev enthält sollte aber trotzdem gehen.
oder du benutzt backports.org
eintragen der quellen in /etc/apt/sources.list
deb http://www.backports.org/backports.org/ sarge-backports main contrib non-free
installieren von udev
apt-get update
apt-get install udev
backports.org aus der sources.list löschen wenn du keine anderen backports haben willst.
apt-get update
und jetzt mußte nur noch den 2.6.15 von der CT installieren und es sollte gehen sicherheitshalber würde ich die alten kernel behalten um notfalls beim booten denn alten nutzen zu können
Mfg Sebastian |
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