|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
|
Verfasst am: 02 März 2010 00:25 Titel: GENÜGEND RAM (war GELÖST: Unendlich langsam...) |
 |
|
Hallo Forengemeinde...
Ich muss mich mal mit einem Problem (für mich ist es eine Knobelaufgabe,
man könnte auch vermuten, ich habe Angst vor einem Rootkit) an euch
wenden:
Mein Server scheint irgendwie unendlich langsam zu werden...
Auch wenn sich das momentan noch unqualifiziert anhört, aber ich kann
es überhaupt nicht eingrenzen und schildere euch ein paar Phänomene,
wenn der Server grottenlahm ist:
- Vorweg muss man wissen, dass ich den Server auch als grafischen
Client nutze. Somit sind z.B. Iceweasel oder der NXclient installiert.
- Der Server hat 8 GB RAM, 1,2 GB davon für die Dom-0 reserviert.
Die DomUs und die Dom-0 teilen sich eine 1TB-Platte, allerdings liegen
die Nutzdaten (Benutzerverzeichnisse für Samba/NFS etc.) auf einer
anderen Disk.
- Die Störung tritt auf ganz unabhängig davon, ob Clients auf den
Server zugreifen (im LAN) oder nicht. Ich muss allerdings noch messen,
ob parallel ggf. Zugriffe aus dem Internet auf die Webinstanzen erfolgen.
- In der Dom-0 gibt es keine Prozesse, die "herausfallen". Die lokalen
Programme wie z.B. Firefox (Iceweasel) laufen mit üblichen Parametern,
z.B. bläht sich Iceweasel bei zunehmender Laufzeit hinsichtlich seines RAM-
Bedarfs auf.
Allerdings nützt es überhaupt nichts, FF abzuschießen, da sich anschlie-
ßend genau überhaupt nichts ändert, ausser dass in der Dom-0 unmittel-
bar mehr Speicher für Anwendungen verfügbar ist
- In der Übersicht der Xen-DomUs gibt es keine Auffälligkeiten. Keine der
DomUs scheint in irgendeiner Weise "mehr" Resourcen zu ziehen als
normalerweise. Soll heißen: Keine der DomUs hat eine herausragende
CPU-Belastung und "xm top" zeigt nichts Besonderes an.
Insgesamt laufen zwischen 15 und 25 DomUs neben der Dom-0...
- Auch das Herunterfahren einer Watchdog-DomU (ich habe mal begonnen,
den Server sich selbst überwachen zu lassen, also eine DomU aufzu-
setzen, die die Funktion der anderen, produzierenden DomUs prüft.
Dies wird per Nagios realisiert und produziert natürlich regemäßige
Aktivität.) hilft nicht: Der "xm shutdown Watchdog-LAN" führt zu nix
bzw. zu keiner Änderung...
- Eins ist allerdings sehr seltsam: In den Phasen, in denen der Server
lahmt, zeigt der "top" in der Dom-0 einen hohen Prozentsatz "wa" an:
Soweit ich weiß, bedeutet das, dass das System auf irgend etwas wartet
(waitet) .
Um dies auch visuell zu beobachten, sehe ich mir jüngst mit "xosview"
die üblichen Lastgraphen an und kann dort deckungsgleich mit dem in der
Konsole laufenden "top" beobachten: Es gibt eine hohe "WIO"-Auslastung,
immer wenn top 49% (knapp 50) bei "wa" anzeigt, ist auch der Wert für
"WIO" hoch bzw. bei ca. 50%.
- Gleichzeitig scheint auch die System-Load in der Dom-0 sehr hoch zu sein,
obwohl in der Dom-0 kaum irgendetwas aktiv läuft.
Googeln nach "xosview" und "WIO" fördert zutage, dass es sich bei den
zitierten Parametern um "Wait I/O" handelt und wohl der Server auf
die Festplatten wartet...
Wenn ich schlussfolgere, dass irgend etwas (neuerdings) auf IO wartet,
frage ich mich, was das sein könnte?
Und wie kann ich meinem Resourcenfresser auf die Spur kommen?
Fällt euch etwas ein? Was würdet ihr tun (zusätzlich zu Freund Googel )? _________________ Gruß, Klaus
__________________________________________________________
Mein "RechenZentrum": - 1 Debian-Lenny mit ct-Server-3-Implantaten,
- 1 MythTV-0.20-Backend und
- 1 FritzBox, div. Clients
Die Systeme:
Server-3: Debian-LENNY als Dom-0, AMD-Athlon 64 X2 4850e, noch ohne CnQ,
Webserver, Virtual-Desktops und Infrastruktur-DomUs in Produktion (stabil),
4 * Endian-2.2 als BackEnd-Firewall (stabil) für Web, RAS, DMZ-FE & DMZ-BE
FritzBox: FrontEnd-Firewall und TCP-Port-Verteiler mit VoIP-Telefonie
Zuletzt bearbeitet von KlausHeinisch am 02 März 2010 09:52, insgesamt 2-mal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
|
Verfasst am: 02 März 2010 01:51 Titel: Puuhhh!!! |
 |
|
Puuhhh!!!
Gut, wenn man mal das Problem versucht, anderen zu schildern, um es
dabei selbst sauber zu durchdenken:
Ich hab's schon gelöst und es war mal wieder wie immer:
| Code: | | MACHT MAN ALLES RICHTIG, DANN FUNKTIONIERT'S AUCH!!! |
Des Räzels Lösung war, dass ich in letzter Zeit mein Netzwerkdesign etwas
aufgebohrt hatte und zu diesem Zweck einige Klone meines Endian gebaut
hatte.
Allerdings hatte ich die Klone mit etwas zu wenig RAM (z.T. nur 64 MB, noch
dazu nicht sauber konfiguriert, sprich über das Webfrontend unnötige
Dienste wie den Webproxy nicht ausgeknipst) ausgestattet.
Das führte wiederum dazu, dass 3 EFW-Klone ständig am Swappen waren,
ohne dass sie wirklich irgend eine Arbeit zu verrichten hatten. Woraus
natürlich die ganzen, oben erwähnten Probleme resultierten:
- Die Systemdisk wurde permanent gestresst.
- Die IO-Last war hoch.
- Das System musste langsam werden und die System-LOAD ansteigen.
Nun war ich mit dem RAM nicht so geizig (habe ja 8 GB ) und der Hobel
läuft wieder rund und plattenschonend, "WIO" ist quasi Null und die LOAD
liegt auch wieder in erträglichen Bereichen...
Danke für eure Anteilnahme...  _________________ Gruß, Klaus
__________________________________________________________
Mein "RechenZentrum": - 1 Debian-Lenny mit ct-Server-3-Implantaten,
- 1 MythTV-0.20-Backend und
- 1 FritzBox, div. Clients
Die Systeme:
Server-3: Debian-LENNY als Dom-0, AMD-Athlon 64 X2 4850e, noch ohne CnQ,
Webserver, Virtual-Desktops und Infrastruktur-DomUs in Produktion (stabil),
4 * Endian-2.2 als BackEnd-Firewall (stabil) für Web, RAS, DMZ-FE & DMZ-BE
FritzBox: FrontEnd-Firewall und TCP-Port-Verteiler mit VoIP-Telefonie
|
|
| Nach oben |
|
 |
KlausHeinisch
Golden User  
Anmeldungsdatum: 04.02.2006 Beiträge: 609 Wohnort: Hannover
|
Verfasst am: 02 März 2010 09:52 Titel: FAZIT: Genug RAM! |
 |
|
Hi Gemeinde.
Ich denke, ich kann es auf einen ganz einfachen Punkt bringen:
Die DomUs benötigen genügend RAM!
Fast eine Binsenweisheit, aber von mir in der Vergangenheit nicht immer
beherzigt bzw. am falschen Ende gegeizt...
Nach meiner gestrig-nächtlichen Analyse verbunden mit der Identifikation
des Problems und seiner Lösung (mehr RAM) schnurrt mein Server wieder
bei einer Load von fast Null und alle Maschinen surren idlend vor sich hin.
Hat irgend jemand von euch noch ähnliche Erfahrungen bzw. Probleme erlebt? _________________ Gruß, Klaus
__________________________________________________________
Mein "RechenZentrum": - 1 Debian-Lenny mit ct-Server-3-Implantaten,
- 1 MythTV-0.20-Backend und
- 1 FritzBox, div. Clients
Die Systeme:
Server-3: Debian-LENNY als Dom-0, AMD-Athlon 64 X2 4850e, noch ohne CnQ,
Webserver, Virtual-Desktops und Infrastruktur-DomUs in Produktion (stabil),
4 * Endian-2.2 als BackEnd-Firewall (stabil) für Web, RAS, DMZ-FE & DMZ-BE
FritzBox: FrontEnd-Firewall und TCP-Port-Verteiler mit VoIP-Telefonie
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen
|
|
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group.
|